§42c EnWG · Live seit 1.6.2026 · Jetzt starten

Energy Sharing: Euer Solarstrom.
Fair geteilt.

Überschussstrom verkaufen statt für 8 ct einspeisen – Erzeuger erzielen bis zu 400 € mehr pro Jahr. Verbraucher zahlen weniger als beim Grundversorger. Automatisch abgerechnet nach §42c EnWG – für Privathaushalte, KMU und Kommunen.

Ich habe PV – Mehrerlös berechnen → Ich suche Strom – Ersparnis berechnen ↓
Gemeinschaft Odenwald
5 Mitglieder · Live
3,4 kW
Erzeugung
76 %
Autarkie
2,8 kW
Verbrauch
Sharing-Anteil heute 12,4 kWh geteilt
⚡ 1,2 kWh an Nachbar 3 vor 2 Min
⚡ 0,9 kWh an Nachbar 1 vor 17 Min

Live-Ansicht aus dem mojenergy-Dashboard

Bereits aktiv in Südhessen – während andere Plattformen noch warten

Netzgebiet prüfen

Ist mein Ort dabei?

Energy Sharing funktioniert innerhalb eines Netzgebiets. Gib deinen Ort oder deine PLZ ein – wir prüfen sofort.

Was mojenergy kann

Alles, was eure Gemeinschaft braucht

Live-Energiedashboard

Erzeugung, Verbrauch und Gemeinschaftsstrom in Echtzeit – als übersichtliches Flussdiagramm für alle Mitglieder.

§42c-konforme Abrechnung

Automatische Berechnung im 15-Minuten-Raster. Jedes Mitglied sieht seinen Anteil – Mehrerlös, bilanzieller Ausgleich und Community-Bezug.

Faire Preisgestaltung

Der Admin legt den Community-Strompreis fest – zwischen Einspeisevergütung und günstigstem Marktpreis. Beide Seiten profitieren.

Volle Transparenz

Jedes Mitglied sieht seine eigenen Werte – Erzeuger und Verbraucher auf einen Blick. Historische Verläufe tages- und monatsweise.

Erzeuger & Verbraucher verbinden

mojenergy bringt Solarerzeuger und Stromverbraucher im gleichen Netzgebiet zusammen. Wer eine Gemeinschaft gründet, lädt Nachbarn, Mieter oder Gewerbepartner direkt ein – als offene Plattform für alle.

Regionale Energienutzung

Euer Solarstrom bleibt im Netzgebiet – Nachbarn, Gewerbe und Kommunen profitieren direkt. Kein anonymes Einspeisen, sondern echte lokale Wertschöpfung.

In drei Schritten

In 3 Schritten zur eigenen Energy-Sharing-Gemeinschaft

1

Zähler verbinden

Jedes Mitglied verbindet seinen Smart Meter mit der Plattform. Ein intelligentes Messsystem muss vorhanden sein – die Einrichtung dauert wenige Minuten.

2

Gemeinschaft anlegen

Der Admin legt die Gruppe an, lädt Mitglieder ein und konfiguriert den Community-Strompreis. Erzeuger und Verbraucher in einer Gruppe.

3

Automatisch abrechnen

mojenergy berechnet im 15-Minuten-Takt, wer wie viel Gemeinschaftsstrom bezogen oder eingespeist hat – vollständig automatisch.

Beispielrechnung

Eine PV-Anlage mit 10 kWp erzeugt im Jahr rund 10.000 kWh. Davon können je nach Eigenverbrauch rund 4.000–6.000 kWh in der Gemeinschaft geteilt werden.

Einspeisevergütung (ohne Sharing) ~ 8 ct/kWh
Community-Strompreis ~ 11–14 ct/kWh
Mehrerlös Erzeuger/Jahr + 160 – 420 €
Ersparnis Verbraucher/Jahr + 50 – 150 €

Community-Preis Empfehlung

Liegt idealerweise mittig zwischen Einspeisevergütung (z.B. 8 ct) und günstigstem Marktpreis (z.B. 28 ct) – also rund 12–15 ct/kWh. So profitieren Erzeuger und Verbraucher gleichermaßen.

Zielgruppe

Für wen ist mojenergy?

☀️

PV-Besitzer & Erzeuger

Solarstrom an Nachbarn verkaufen statt einspeisen: Wer mehr erzeugt als er verbraucht, erzielt in der Energiegemeinschaft deutlich mehr als die Einspeisevergütung. Auch für Ü20-Anlagen.

🏠

Privathaushalte

Günstiger Solarstrom vom Nachbarn – ohne eigene Anlage, ohne Investition. Euer bisheriger Stromanbieter bleibt: Energy Sharing ergänzt ihn für den Solaranteil. Wer im gleichen Netzgebiet wohnt, kann sofort mitmachen.

🏘️

WEGs & Mehrfamilienhäuser

Wohneigentümergemeinschaften mit Dachanlage versorgen alle Einheiten mit lokalem Solarstrom – automatisch abgerechnet, transparent für jeden Eigentümer.

🏭

KMU & Gewerbe

Kleine und mittlere Unternehmen mit PV-Anlage monetarisieren ihren Überschuss im Quartier – oder beziehen günstig Strom von lokalen Erzeugern. Spart Energiekosten ohne Eigeninvestition.

🏛️

Kommunen & Gemeinden

Städte und Gemeinden koordinieren lokale Energiegemeinschaften – Bürger-PV, kommunale Liegenschaften und Gewerbe in einem Netz. Klimaziele erfüllen, Bürger beteiligen.

🔋

Speicher-Betreiber

Wer einen Batteriespeicher ausschließlich mit Solarstrom lädt, darf überschüssige Energie direkt in die Gemeinschaft einspeisen – §42c EnWG erlaubt Speicheranlagen ausdrücklich als Erzeuger.

Voraussetzung: Smart Meter mit viertelstündlicher Messung

§42c Energy Sharing erfordert ein intelligentes Messsystem auf beiden Seiten. Der Netzbetreiber ist gesetzlich verpflichtet, das iMSys zu installieren. Wer eine Wallbox, Wärmepumpe oder PV-Anlage hat, hat Anspruch auf zeitnahe Installation.

Rechtlicher Rahmen

§42c EnWG — Energy Sharing

Seit dem 1.6.2026 gilt §42c EnWG: Solarstrom darf bilanziell innerhalb eines Netzgebiets direkt zwischen Erzeugern und Verbrauchern geteilt werden – ohne Umweg über den Großmarkt.

Lokaler Strom

Überschuss-Solarstrom bleibt im Netzgebiet – Nachbarn, Gewerbe und Kommunen beziehen direkt vom Erzeuger.

15-Minuten-Raster

Bilanzieller Ausgleich viertelstündlich – transparent, nachvollziehbar, automatisch.

Reduzierte Netzentgelte

Das Gesetz sieht reduzierte Netzentgelte für lokal geteilten Strom vor – ein Ausblick, dessen Umsetzung durch die Bundesnetzagentur noch aussteht.

EEG-kompatibel

Neue Anlagen und ausgeförderte Ü20-Anlagen können beide an §42c Energy Sharing teilnehmen.

mojenergy übernimmt alle Formalitäten: Anmeldung beim Netzbetreiber, bilanzielle Zuordnung, laufende Abrechnungsmeldungen – alles läuft automatisch über die Plattform. Ihr müsst euch um nichts kümmern.

mojenergy ist keine Rechtsberatung. Bei spezifischen rechtlichen Fragen zu §42c empfehlen wir den Netzbetreiber direkt zu kontaktieren. Mehr dazu im Blog.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Energy Sharing & § 42c EnWG

Was ist ein Smart Meter?
Ein Smart Meter (intelligentes Messsystem, kurz iMSys) ist ein digitaler Stromzähler mit eingebautem Kommunikationsmodul – dem Smart Meter Gateway. Er misst den Stromverbrauch und die Einspeisung im 15-Minuten-Raster und übermittelt die Daten sicher und verschlüsselt an den Netzbetreiber. Für Energy Sharing nach §42c EnWG ist ein Smart Meter zwingend erforderlich: Nur mit viertelstündlichen Messwerten lässt sich der bilanzielle Ausgleich zwischen Erzeuger und Verbraucher gesetzeskonform berechnen. Wer noch keinen Smart Meter hat, muss nicht warten – bei steuerbaren Verbrauchseinrichtungen (Wallbox, Wärmepumpe, Speicher) ist e-netz Südhessen als grundzuständiger Messstellenbetreiber zur zeitnahen Installation verpflichtet. Ein zugelassener Elektrofachbetrieb vor Ort koordiniert Beantragung und Anmeldung für euch.
Was bedeutet 'bilanziell teilen' – und wie funktioniert das?
Stell dir ein virtuelles Verlängerungskabel vor: Dein Solarstrom vom Dach fließt nicht physisch durch die Straße zum Nachbarn – stattdessen speist du ins normale Netz ein, und dein Nachbar entnimmt gleichzeitig dieselbe Menge aus dem Netz. Der Netzbetreiber (z. B. e-netz Südhessen) verrechnet Einspeisung und Entnahme im 15-Minuten-Raster miteinander – das nennt sich bilanzieller Ausgleich. Du brauchst keine neue Leitung, keinen direkten Anschluss. mojenergy liest die Zählerwerte beider Seiten aus, berechnet den Gemeinschaftsanteil und zeigt jedem Mitglied transparent, was verrechnet wurde.
Was kostet mojenergy?
Der Einstieg ist kostenlos – Konto anlegen, Gemeinschaft erstellen, Mitglieder einladen. mojenergy verdient ausschließlich über eine Transaktionsgebühr pro tatsächlich geteilter kWh. Diese fällt nur an, wenn Energy Sharing aktiv stattfindet – keine Grundgebühr, keine Mindestlaufzeit. Die genaue Höhe kommunizieren wir transparent im Portal vor Aktivierung.
Woraus setzt sich mein Strompreis zusammen – und was verändert Energy Sharing?

Euer Strompreis besteht aus drei Teilen:

Arbeitspreis (Energiebeschaffung): Was ihr für die reine Energie zahlt. Dieser Teil wird durch Energy Sharing direkt beeinflusst – der Community-Preis (z. B. 10 ct/kWh) ersetzt die Großmarkt-Beschaffungskosten eures bisherigen Versorgers.

Netzentgelt: Gebühren für die Nutzung des Stromnetzes, festgelegt vom Netzbetreiber. Aktuell zahlen Energy-Sharing-Teilnehmer dasselbe Netzentgelt wie alle anderen Stromkunden. Eine Absenkung für lokal geteilten Strom ist im Gesetz angelegt – die konkrete Umsetzung durch die Bundesnetzagentur steht noch aus.

Steuern & Abgaben: Stromsteuer, Konzessionsabgabe und weitere gesetzliche Umlagen – diese bleiben unverändert.

mojenergy beeinflusst ausschließlich den Arbeitspreis. Netzentgelt und Steuern zahlen alle Stromkunden gleich, unabhängig ob mit oder ohne Energy Sharing. Der Vorteil von Energy Sharing liegt im günstigen, direkt vereinbarten Arbeitspreis – ohne Zwischenhändler.

Was ist eine Ü20-Anlage?
Als Ü20-Anlage bezeichnet man Photovoltaikanlagen, die nach 20 Jahren aus der EEG-Einspeisevergütung herausfallen. Wer z. B. im Jahr 2000 eine PV-Anlage installiert hat, erhält ab 2021 keine garantierte Vergütung mehr – der Strom wird stattdessen zum niedrigen Marktwert vergütet (oft unter 5 ct/kWh). Mit §42c Energy Sharing können Ü20-Anlagen ihren Überschussstrom direkt an Nachbarn oder Gewerbebetriebe im gleichen Netzgebiet zu deutlich besseren Konditionen (z. B. 10–12 ct/kWh) verkaufen. Die Anlage läuft weiter – ohne Investition in neue Hardware.
Was ist ein Messkonzept und brauche ich das?
Ein Messkonzept legt fest, wie und wo Strom gemessen wird, damit der bilanzielle Ausgleich nach §42c korrekt funktioniert. Für Energy Sharing braucht jedes Mitglied ein intelligentes Messsystem (Smart Meter), das viertelstündliche Zählerstände erfasst und an den Netzbetreiber übermittelt. mojenergy nutzt das Smart Meter Gateway mit HAN-Schnittstelle (BSI-zertifiziert) – die gesetzeskonforme Grundlage für Energy Sharing nach §42c EnWG. Die Einrichtung ist in der Regel unkompliziert und in wenigen Minuten erledigt – eine Anleitung begleitet euch Schritt für Schritt. Wer Fragen rund um Installation oder Messkonzept hat, wendet sich an einen zugelassenen Elektrofachbetrieb vor Ort im Odenwaldkreis.
Was ist der Unterschied zwischen §42b (Mieterstrom) und §42c (Energy Sharing)?
§42b EnWG regelt die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung – auch bekannt als Mieterstrom. Dabei wird Solarstrom nur innerhalb eines einzigen Gebäudes oder Gebäudekomplexes verteilt, z. B. vom Dach an die Mieter im selben Haus. §42c EnWG geht deutlich weiter: Hier darf Strom bilanziell im gesamten Netzgebiet des lokalen Verteilnetzbetreibers geteilt werden – also auch an Nachbarn, Gewerbebetriebe oder Kommunen, die gar nicht im selben Gebäude wohnen. mojenergy ist ausschließlich auf §42c Energy Sharing ausgerichtet und unterstützt kein Mieterstrom-Modell nach §42b.
Was ist eine Energiegemeinschaft?
Eine Energiegemeinschaft (Energy Sharing Community) ist eine Gruppe von Erzeugern und Verbrauchern, die ihren Solarstrom untereinander teilen – bilanziell im gleichen Netzgebiet, geregelt durch §42c EnWG. Erzeuger verkaufen ihren Überschussstrom direkt an Mitglieder der Gemeinschaft und erzielen deutlich mehr als die gesetzliche Einspeisevergütung. Verbraucher beziehen günstigen Regionalstrom – ohne eigene Anlage. mojenergy übernimmt die Messung, Zuordnung und Abrechnung vollautomatisch im 15-Minuten-Raster. Eine Energiegemeinschaft kann so klein wie zwei Nachbarn sein oder ein ganzes Quartier umfassen.
Ist Energy Sharing auch für Unternehmen und Gewerbebetriebe geeignet?
Ja – KMU und Gewerbebetriebe profitieren besonders stark, auf beiden Seiten. Als Erzeuger (PV-Anlage auf dem Gewerbedach): Wer mittags mehr produziert als der Betrieb verbraucht, verkauft den Überschuss direkt an Nachbarbetriebe oder Anwohner – für 10–12 ct/kWh statt der üblichen Einspeisevergütung von 7–8 ct/kWh. Als Verbraucher (ohne eigene Anlage): Unternehmen senken ihre Stromkosten sofort – ohne Investitionsrisiko, ohne Dachfläche, ohne langfristige Vertragsbindung. Die technische Voraussetzung (Smart Meter) ist für Gewerbe ab 6.000 kWh Jahresverbrauch bereits gesetzlich vorgeschrieben – viele Betriebe erfüllen sie also schon. Bei der Registrierung einfach “Gewerbe / KMU” als Profil wählen – wir melden uns dann mit auf euren Betrieb zugeschnittenen Informationen.
Welche Netzgebiete werden von mojenergy unterstützt?

mojenergy funktioniert mit jedem Netzbetreiber, der §42c Energy Sharing technisch umsetzt – das sind seit 1. Juni 2026 alle deutschen Verteilnetzbetreiber. Aktuell sind wir besonders gut vernetzt mit:

  • e-netz Südhessen AG – Odenwaldkreis und Landkreis Darmstadt-Dieburg
  • GGEW AG (Gemeindewerke Bergstraße) – Landkreis Bergstraße (Bensheim, Heppenheim, Lorsch u. a.)

Ihr Netzbetreiber steht auf Ihrer Stromrechnung unter “Netzbetreiber” oder “Netznutzung”. Wenn Sie sich auf mojenergy.de/registrieren/ eintragen, erfahren Sie sofort, ob Ihr Netzgebiet bereits aktiv ist.

Ich möchte jetzt starten – wie gehe ich vor?
§42c Energy Sharing ist seit dem 1. Juni 2026 möglich – ihr könnt sofort loslegen. Registriert euch unter mojenergy.de/registrieren/ – kostenlos und unverbindlich. Danach meldet sich unser Team persönlich mit euren nächsten Schritten: Netzgebiet prüfen, Gemeinschaft anlegen, Mitglieder einladen. Fragen zur technischen Installation (Smart Meter, Messkonzept, Netzbetreiber-Anmeldung) beantwortet ein zugelassener Elektrofachbetrieb vor Ort im Odenwaldkreis.

Wissen

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